01.01.08
10 Punkte für einen "Tag der offenen Tür"
Eine hervorragende Gelegenheit, das Krankenhaus vorzustellen, ein positives Image, Akzeptanz und auch Verständnis für die wirtschaftliche Situation zu schaffen, bietet ein „Tag der offenen Tür". Worauf ist zu achten?
- Der „Tag der offenen Tür" dauert zwar meist einen Tag, für die Planung und Vorbereitung sollten Sie aber einen Zeitraum von mind. 90 Tagen vorsehen.
- Legen Sie genau fest, wer wann für welche Aufgaben bei der Vorbereitung und bei der eigentlichen Veranstaltung zuständig ist. Die wichtigsten Personen müssen einen Vertreter haben, der bei Bedarf einspringen kann.
- Bilden Sie eine Arbeitsgruppe aller an der Planung und Durchführung
Beteiligten, die von einem Moderator geleitet wird und die in regelmäßigen Abständen zur gegenseitigen Information tagt.
- Damit Sie viele Besucher begrüßen können, muss dieser Tag bekannt sein: Anzeigen, Beilagen, Presseinformationen, Plakate, Postwurfsendungen, usw.
- Wer muss zusätzlich eingeladen werden:
- Vertreter der Stadt- oder Gemeindeverwaltung, Landrat, Regierungspräsident, Abgeordnete, Parteienvertreter, kirchliche Würdenträger usw.
- Partner (niedergelassene Ärzte, Lieferanten usw.)
- Mitarbeiter und deren Angehörige sowie Pensionäre
- Journalisten der Tageszeitungen, Zeitschriften, Radio- und Fernsehstationen usw.
Diese Personen werden persönlich mit Brief (inkl. Antwortkarte) eingeladen.
- Planen Sie das Programm detailliert. Denken Sie unter anderem an Haupt- und Rahmenprogramm, Führungen, Pressegespräch, Vorträge, Aktionen, Preisausschreiben und Wettbewerbe. Teilen Sie Service- und Auskunftspersonal ein, organisieren Sie Film-, Dia-, Videovorführungen und achten Sie auf die Beschilderung (Toiletten usw.).
Wichtig: Informationsmaterial, Parkplätze, Reinigungsdienst, Kinderbetreuung, Bewirtung, Sitzgelegenheiten, evtl. Musik usw.
- Denken Sie auch an die Sicherheit Ihrer Besucher: Notdienst, Feuerwehr und Polizei benachrichtigen.
- Bestimmen Sie auf jeden Fall die Bereiche Ihres Krankenhauses die nicht betreten werden sollen. Nehmen Sie geeignete Absperrmaßnahmen vor.
- Planen Sie am „Day after“ die „Manöverkritik" mit ein: Was ist gut gelungen, wo waren Schwachstellen? So schaffen Sie sich eine Grundlage für den nächsten „Tag der offenen Tür".
- Feiern Sie den Erfolg mit allen beteiligten Mitarbeitern und zeigen Sie sich vielleicht durch eine kleine Aufmerksamkeit erkenntlich.
Ein „Tag der offenen Tür" ist zwar mit einigem Aufwand verbunden, aber er lohnt sich, wenn das große Ereignis richtig vorbereitet und geplant wird. Aber bedenken Sie: Der „Tag der offenen Tür" darf keine Einmal-Aktion bleiben. Was Sie hier begonnen haben – Kontakt zur Öffentlichkeit und zur Presse schaffen –, müssen Sie vielmehr kontinuierlich und konsequent weiterverfolgen. Bleiben Sie also am Ball – die öffentliche Meinung wird es Ihnen danken.